Nachdem ich im gestrigen Beitrag einge Vorteile von Ebooks herausgestellt habe, komme ich also heute zu den Nachteilen:
Hauptnachteil für viele Bücherfreunde dürfte die völlig fehlende sinnliche Komponente sein. Ein neues Ebook fasst sich nicht wunderbar an, es riecht auch nicht herrlich – es fasst sich überhaupt nicht an und riechen kann man es auch nicht. Man hat nur sein gewohntes Lesegerät (und das macht nach regelmäßigem Gebrauch bestimmt keinen neuen Eindruck mehr)Ein Bummel im Ebookladen ersetzt den Besuch im realen Buchladen ebensowenig – man kann nun mal nicht im Ebook blättern.
Randbewerkungen, Anstreichungen und Kommentare sind, je nach System schwer bis unmöglich, mag man das nun bedauern oder nicht.
Ein DRM-geschütztes Ebook kann man schwer bis überhaupt nicht verleihen, auch die Weitergabe ist nahezu unmöglich. Und ein aktuelles Buch ohne DRM ist mit einer gewissen Sicherheit illegal.
(Zum Thema Digital-Rights-Management folgt demnächst ein Beitrag.)
Zu guter Letzt seien noch die entfallenden zweckfremden Einsatzgebiete, wie Blümchen pressen, Geldscheine oder Briefe verstecken und den kippelnden Tisch ruhigstellen, erwähnt.
Und die Präsentation des gesammelten Wissenes im Bücherregal ist auch nicht mehr möglich – aber zumindest dafür gibt es einen bzw. sogar mehrere mehr als adäquate Ausweichmöglichkeiten. Dazu morgen mehr.
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