Freitag, 27. März 2009 19:02 Bill

onleihe – Digitale Medien aus der Bibliothek

Die DiViBib GmbH – ein Tocheterunternehmen der ekz bietet ein System zur “Rundumversorgung” von Bibliotheken mit elektronischen Medien an.  Ansprechend präsentiert man das Angebot auf www.bibliothek-digital.net. Hier kann man sich kleine Beispieldatein der verschiedenen verfügbaren Medientypen ansehen, schauen, wo die “Onleihe ” bereits verfügbar ist und seine Stadt in die Wunschliste eintragen. Außerdem werden  Touren durch das Angebot für digitale Bibliotheken bereitgestellt.

Da auch Links zu bereits funktionierenden Online-Bibliotheken vorhanden sind, bei denen man sich zum Teil einen Schnupper-Konto einrichten lassen kann, machte ich die Probe aufs Exempel – ich meldete mich für einen Schnupperzugang bei der Stadt-und Regionalbibliothek Frankfurt/Oder an.
Dazu muss man nur seine eine Adresse und eine gültige E-Mailadresse angeben und erhält während der Geschäftszeiten sehr schnell und freundlich seine Zugangsdaten.

Mit denen kann man sich dann in der Online-Bibliothek einloggen und aus dem Angebot (welches ich hier bewusst nicht breit nenne – ich bin verwöhnt) 2 Artikel wählen, die man dan für jeweils zwei Tage “onleihen” kann.
Die Druckfunktion der in der Schnuppermitgliedschaft entliehenen Medien ist laut Benachrichtigungsmail verständlicher-, aber trotzdem bedauerlicherweise eingeschränkt – , also wohl eher nicht gegeben.

Da die Schnuppermitgliedschaft eine Woche gilt, sollte man so 6-8 Medien etwas ausführlicher testen können.

Den Auftakt meines Tests machen die E-Paper (auf deutsch die elektronischen Zeitschriften). Angenehm überascht hat mich die Möglichkeit die jeweils aktuellen Ausgaben der Wirtschaftswoche und des Spiegel ohne Vormerkung sofort auszuleihen, also nutzte ich die Gelegenheit.
Die Benutzerführung funktioniert, wenn auch mit einem für meinen Geschmack  unnötigen Zwischschritt, problemlos. Schnell hat man die zwei pdf-Datein auf seinem Rechner liegen und kann nun die Zeitschriften auf selbigem – wenn es ein leichtes Notebook ist, sogar recht bequem- lesen. Sollte man zumindest können.

Wäre da nicht der durchaus berechtigte Hinweis auf der Homepage der Bibliothek:onleihe41

Ich war zuerst nicht besorgt – habe ich doch auf meinem Rechner zwar die aktuelle – und damit ungeeignete Programmversion istalliert, zusätzlich aber auch Adobe Acrobat Vollprogramm, mit dem man pdf-Dateien ebenfalls lesen aber auch bearbeiten und erstellen kann. Damit würde es bestimmt funktionieren, dachte ich – tuts aber nicht.

Der Kopierschutz der Dateien  macht auch Versuche alternative pdf-Leseprogramme, wie den beliebten Foxit-Reader, zu nutzen zwecklos.

Zwar steht in dem Text, man solle die Vorversion des Adobe-Readers nutzen: ich bin mir nicht sicher, ob ein Downgrade(Entschuldigung – ein Versionsrückschritt) bei diesem Programm möglich und sinnvoll ist. Da ich keine Lust habe mir meine Adobe Installation zu beschädigen, verzichte ich lieber und teste in zwei Tagen das E-Audio Angebot.

Auch wenn ich verstehe, das solche Probleme vorkommen können, würde ich doch erwarten, dass sie schnell (also innerhalb weniger Stunden) behoben werden, das problematische Readerprogramm ist seit gut 14 Tagen verfügbar und dank des kostenlosen automatischen Updates der Vorversion wohl auch auf den meisten Rechnern bereits installiert.

Also ordne ich das Problem unter “extrem peinliche Vorstellung” ein!

Aus Gründen der Fairness sei ncoh angemerkt, das dieses Problem nicht nur die elektronische Ausleihe in Frankfurt betrifft – besagter Hinweis findet sich auf allen bei “DiViBib-Onleih-Bibliotheken”

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Bibliothek, Ebooks

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